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Schlagwort: Politik

Reflexion – Warum ich Abstand brauche!

Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Politik war für mich nie nur ein Hobby – sie war und ist ein Teil meiner Persönlichkeit. Meine politische Identität ist klar: geprägt von Willy Brandt und seinen Texten in der sozialistischen Internationale, d.h. links und demokratisch-sozialistisch. Ein politischer Weg also, der Reformen sucht, ohne die Vision zu verlieren; der den Menschen in den Mittelpunkt stellt; der Freiheit, Solidarität und Fortschritt miteinander verbindet – eben das, was man unter der ursprünglichen Definition von Sozialdemokratie versteht.

Doch wer lange aktiv war, und dies obendrein in zwei Parteien, der spürt irgendwann den Druck, der von zwei Seiten ausgeht.

Die Seeheimer in der SPD waren mir zu konservativ, zu weit entfernt von der mutigen Politik, die ich mir wünsche. Und die deutliche Verschiebung der SPD, weg von ihrem Grundgedanken des demokratischen Sozialismus, weg also von ihrem sozialdemokratischen Markenkern, war und ist mir zu weit weg von meiner politischen Überzeugung. Die Strömungen am linken Rand der Linken wiederum bewegen sich für mich zu sehr in Richtung eines Systemwechsels durch Umsturz. Ein Kurs, den ich ebenfalls nicht mittragen kann, da Ich zwar zutiefst an Veränderung und die Notwendigkeit dazu glaube, aber an eine Veränderung, die demokratisch, reformistisch, verantwortungsvoll und zugleich ambitioniert erarbeitet wird.

Ein innerer Prozess, der Kraft gekostet hat

Politisches Engagement braucht für mich ein tragfähiges Fundament. Ich muss mich auf ein Grundsatz- oder Partei- und Werteprogramm stützen können, dessen Inhalte ich in sehr großem Umfang teile. „Sehr großer Umfang“ bedeutet für mich: mindestens 80 % der Grundsätze, Ziele und Werte müssen mit meinen eigenen Überzeugungen übereinstimmen. Nur dann kann ich meine Energie voll entfalten und einbringen – nur dann empfinde ich politisches Engagement als sinnvoll und ehrlich.

Der Wechsel zur Linken war daher getragen von Aufbruchsstimmung. Ich war überzeugt, dass die Programmatik dieser Partei meinem eigenen Verständnis von Gerechtigkeit und Solidarität deutlich näherkommt – steht sie doch in vollkommener Übereinstimmung mit den Texten und Reden Willy Brandts. Für kurze Zeit hat mich das tatsächlich beflügelt – ich schrieb, diskutierte, dachte, plante.

Doch dieser Funke hielt nicht lange. Der Wechsel von einer Partei in die andere – und die damit verbundene Hoffnung auf einen Neuanfang – war rückblickend zu abrupt für das, was ich innerlich verarbeiten muss. Die Demotivation, die ich in der SPD schon intensiv gespürt hatte, kehrte zurück. Diskussionen, die mir früher Freude machten, wurden zu Belastungen. Mein Blog, mein eigentliches Ventil, blieb zunehmend liegen – ein deutliches Zeichen dafür, dass meine innere Kraft und Motivation schwindet.

Parallel dazu wurden mir die tiefgreifenden, am reformistisch-demokratischen Parteiprogramm rüttelnden Richtungsdebatten innerhalb der Linken immer präsenter: Reform oder Umbruch? Pragmatismus und Reformismus oder Konfrontation? Richtungsdiskussionen sind in jeder Partei völlig normal, für mich aber zunehmend zermürbend – insbesondere als vehementer Gegner erzwungener Systemumstürze.

Ich habe lernen müssen, dass eine Partei, selbst wenn man ihre Grundwerte teilt, ein Ort sein kann, der einem die Freude an politischer Arbeit nimmt. Und das bei aller Klarheit darüber, dass dem nicht so sein sollte – und schon gar kein zweites Mal!

Der schwierigste Schritt: Abstand

Ich habe versucht, mich zurückzuziehen, Verantwortung abzugeben, Termine zu reduzieren und Diskussionen aus dem Wege zu gehen. Doch selbst wenn der Kalender frei war, fühlten sich Parteitreffen wie eine Pflicht an. Politische Gespräche gaben mir keine Energie mehr, sondern raubten sie mir. Das ist kein Zustand, in dem Engagement aufblühen kann.

Darum ziehe ich – schweren Herzens, aber überzeugt – die Konsequenz:
Ich nehme Abstand. Nicht von meinen Überzeugungen, nicht von meinem politischen Kompass, nicht von meinen Idealen. Aber vom Apparat, vom Parteileben, von den Strukturen, die mir im Moment mehr schaden als nutzen.

Ich möchte wieder zu mir selbst finden. Wieder Freude empfinden, wenn ich politische Texte schreibe oder politische Diskussionen führe. Wieder Energie daraus ziehen, über die Zukunft unserer Gesellschaft nachzudenken.

Dieser Entschluss richtet sich nicht gegen Menschen, die meinen Weg über Monate und Jahre hinweg begleitet haben. Es ist eine persönliche Entscheidung, die aus innerer Notwendigkeit entsteht – nicht aus Enttäuschung über andere.

Und wie geht es weiter?

Ich weiß es noch nicht. Vielleicht finde ich nach einer Phase der Ruhe wieder den Weg in aktive politische Arbeit zurück. Vielleicht verlagert sich mein Engagement künftig stärker in unabhängige Räume. Auch dort kann man Demokratie vertreten, verteidigen und so letztendlich zu Ihrem Erhalt beitragen. Sicher ist nur: Meine politischen Überzeugungen bleiben. Mein Wunsch nach einer gerechteren, bunteren, solidarischen und freiheitlichen Gesellschaft bleibt. Mein Bekenntnis zu sozialdemokratischen und damit verbunden demokratisch-sozialistischen Werten bleibt.

Ich schreibe diesen Beitrag, weil er Teil meiner Selbstreflexion ist. Weil ich ehrlich zu mir selbst sein möchte. Und weil ich glaube, dass es manchmal mutiger ist, einen Schritt zurückzugehen, statt sich in Strukturen festzubeißen, die einem nicht guttun.

Dieser Schritt schmerzt. Aber er fühlt sich richtig an.

Meinung – DDR war kein Sozialismus, sondern Parteidiktatur

Aktuell geht ein Zitat von Heidi Reichinek viral – häufig aus dem Kontext gerissen und gezielt von Mitgliedern demokratischer Parteien oder deren Anhängern verwendet. Dieses Verhalten ist unlauter, schadet der Demokratie und ist Demokrat:innen unwürdig. Inhalte und Aussagen bewusst zu verfälschen, um politische Stimmung zu erzeugen oder persönliche Vorteile zu erzielen, untergräbt das Vertrauen in den politischen Diskurs und widerspricht den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft.

Heidi Reichinek hat in einem Interview zutreffend darauf hingewiesen: Die DDR war kein reiner Sozialismus – und schon gar nicht ein demokratischer Sozialismus, wie ihn Parteien wie die SPD oder Die Linke nach ihrer Aufarbeitung heute als Zielbild vertreten.

Tatsächlich handelte es sich bei der DDR um eine Ein-Parteidiktatur, nicht um eine Arbeiterdemokratie. Die SED war keine Vertretung der Arbeiterschaft, sondern eine Herrschaftspartei. Betriebsräte oder echte Formen von Arbeiterkontrolle existierten nicht – sämtliche Beschlüsse kamen von oben. Genau das widerspricht dem Grundprinzip demokratischer Selbstverwaltung.

Staatskapitalismus statt Sozialismus

Der Sozialismus soll eigentlich Freiheit, Gleichheit und Selbstentfaltung ermöglichen. Die Realität in der DDR sah jedoch anders aus:

  • Ein Sicherheitsstaat mit Stasi, Zensur, politischer Verfolgung und Mauerbau.
  • Eine privilegierte Elite mit Zugang zu besseren Wohnungen, Westwaren und Auslandsreisen.
  • Eine Mehrheit, die unter Mangelwirtschaft und eingeschränkten Freiheitsrechten litt.

Das ist das Gegenteil von sozialistischer Befreiung. Sozialismus strebt Gleichheit an – die DDR schuf stattdessen eine neue herrschende Klasse.

Theoretische und historische Einordnung

Nach marxistischer Theorie war die DDR keine Selbstherrschaft der Arbeiterklasse, sondern eine bürokratische Diktatur über sie. Historiker und Politikwissenschaftler wie Wolfgang Leonhard, Ernst Nolte oder Gerd Koenen sprechen deshalb von Staatssozialismus oder bürokratischem Etatismus – aber nicht von echtem Sozialismus.

Auch linke Kritiker wie Leo Trotzki oder Rosa Luxemburg betonten, dass Bürokratie und Zwang Verrat an sozialistischen Prinzipien sind. Die DDR bestätigt genau diese Kritik.

Subjektive Erfahrung vs. Analyse

Viele ehemalige DDR-Bürger verweisen auf positive Alltagserfahrungen („Jeder hatte Arbeit“, „Es gab keine Obdachlosen“, „Alles war billiger“). Diese Sichtweisen sind nachvollziehbar – aber sie ersetzen keine strukturelle Analyse.

Soziale Sicherheiten gab und gibt es auch in Monarchien oder Diktaturen. Das allein macht ein System nicht zum Sozialismus. Entscheidend sind Macht- und Eigentumsverhältnisse – und diese zeigen klar: Die DDR war kein Sozialismus, sondern eine Parteidiktatur mit staatskapitalistischen Zügen.

Demokratischer Sozialismus heute – klare Abkehr von der SED

Der demokratische Sozialismus, wie er im Grundsatzprogramm der Partei Die Linke und ebenso in der Programmatik der SPD verankert ist, ist nicht nur ein positives Zukunftsbild, sondern auch eine bewusste Abgrenzung von der Geschichte.

Die Linke hat sich von den Strukturen und Praktiken der SED seit mehr als 25 Jahren eindeutig verabschiedet. Die Erfahrung der SED-Diktatur ist dabei nicht nur ein Teil der eigenen Aufarbeitung, sondern auch eine Mahnung – so wie das Dritte Reich eine gesamtgesellschaftliche Mahnung ist.

Beides – nationalsozialistische Diktatur wie auch die Parteidiktatur der DDR – darf sich niemals wiederholen. Demokratie lebt von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmung. Diese Werte zu verteidigen, bleibt Auftrag aller Demokratinnen und Demokraten.

Fazit

Die DDR als Sozialismus zu verklären, bedeutet, Theorie und historische Fakten zu ignorieren. Nostalgische Erinnerungen oder subjektive Eindrücke können Aspekte beleuchten, ändern aber nichts an der systemischen Realität.

Die DDR war keine sozialistische Befreiungsgesellschaft, sondern eine autoritäre Herrschaftsform, die ihre Bevölkerung einschränkte und kontrollierte.
Der demokratische Sozialismus von heute hingegen ist ein Gegenentwurf – geprägt von Aufarbeitung, von der klaren Abkehr von autoritären Strukturen und von dem Auftrag: Nie wieder Diktatur.

Meinung – Effektivität muss Vorrang vor Effizienz haben.

In der politischen Diskussion fällt mir immer wieder auf: Es wird viel zu oft von Effizienzsteigerung und viel zu selten von Effektivitätssteigerung gesprochen. Das ist mehr als eine sprachliche Feinheit – es ist ein grundlegender Unterschied in der Denkrichtung und der Wirkung politischer Entscheidungen.

Effizienzsteigerung heißt in der Praxis: mit weniger Mitteln den gleichen Output erzielen. Klingt zunächst vernünftig, entpuppt sich in der Realität aber meist als Sparmaßnahme, die Prozesse verkürzt, Leistungen kürzt oder Standards absenkt. Für öffentliche Haushalte bedeutet das schlicht: weniger Angebote, weniger Qualität, weniger Wirkung. Die Leidtragenden sind in der Regel die unteren und mittleren Einkommen, die mit weniger Unterstützung auskommen müssen, während gleichzeitig Belastungen steigen.

Effektivitätssteigerung hingegen bedeutet: die richtigen Dinge tun – also Maßnahmen und Ausgaben so gestalten, dass sie tatsächlich den größten Nutzen bringen. Das kann heißen, bestehende Mittel anders einzusetzen, Prioritäten neu zu setzen oder Strukturen so zu verändern, dass der Output gesellschaftlich relevanter und nachhaltiger wird.

Auffällig ist dabei: Insbesondere konservative Parteien sprechen in der Regel von Effizienzsteigerung – was ihrem Fokus auf Haushaltsdisziplin und Ausgabenkürzungen entspricht. Progressive Parteien links der Mitte hingegen verknüpfen ihre Reformvorschläge häufiger mit dem Gedanken der Effektivitätssteigerung – also einer gezielten, wirksameren Nutzung der vorhandenen und zusätzlich zu erschließenden Mittel.


Priorität: Effektivität steigern – nicht Leistungen kürzen

Damit unsere Gesellschaft handlungsfähig bleibt, müssen wir über alle politischen Ebenen hinweg die Effektivitätssteigerung zur Priorität machen. Das heißt konkret:

  • Sinnvolle Umverteilung der Mittel statt pauschalem Kürzen
  • Wiedereinführung der Vermögenssteuer
  • Erhöhung des Spitzensteuersatzes bspw. auf das Niveau wie unter Helmut Kohl

Die zusätzliche Einnahmen kann man dann gezielt für Entlastung der unteren Einkommen und Investitionen nutzen. Dies sichert nicht nur die Finanzierbarkeit des Systems sondern schafft auch den notwendigen Spielraum, um die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen zu schließen.


LEAN-Prinzip auch in der Politik nutzen

Das LEAN-Prinzip – Verschwendung vermeiden, aber den Kernprozess stärken – lässt sich ebenfalls hervorragend auf politische Haushalte übertragen:

Nicht überall den Rotstift ansetzen, sondern gezielt dort investieren, wo der gesellschaftliche Nutzen am größten ist. So entstehen zusätzliche Spielräume für Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und soziale Sicherheit.


Warum Effizienzsteigerung die falsche Antwort ist

Effizienzsteigerung klingt harmlos, ist in der Praxis aber häufig nur ein anderes Wort für „Sparen“. Und sparen bedeutet im öffentlichen Bereich fast immer: weniger Personal, weniger Leistung, weniger Qualität. Die Folge: Menschen arbeiten länger, verdienen real weniger und der gesellschaftliche Zusammenhalt leidet.

Wir müssen uns ehrlich machen: Nur durch kluge Effektivitätssteigerung und gerechte Einnahmenpolitik können wir ein leistungsfähiges, solidarisches und zukunftsfähiges Gemeinwesen sichern. Alles andere ist kurzfristiges Stückwerk, das langfristig mehr kostet, als es einspart.


Politik braucht den Mut, nicht nur laienhaft an den Prozessen herumzuschrauben, sondern die richtigen Dinge zu tun – und diese ausreichend zu finanzieren.
Das erfordert Entscheidungen, die nicht jedem gefallen werden, aber dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft in zehn, zwanzig und dreißig Jahren noch funktioniert.

Lokalblick – Erwartungsmanagement ist ein Muss!

Politik lebt vom Gestalten. Aber sie lebt auch vom Vertrauen. Dieses Vertrauen entsteht nicht nur durch gute Ideen, sondern vor allem dadurch, dass wir ehrlich sagen, was geht – und was nicht. Gerade in Zeiten, in denen Projekte komplex, teuer und mit vielen Unbekannten verbunden sind, ist Erwartungsmanagement nicht eine lästige Pflicht, sondern ein zentrales Element politischer Verantwortung.

Es geht darum, realistische Ziele zu benennen, auf Risiken hinzuweisen und transparent zu erklären, was machbar ist und was leider Wunschdenken bleibt. Wer nur die Sonnenseite kommuniziert, riskiert, dass Bürgerinnen und Bürger enttäuscht und frustriert zurückbleiben.


Das Beispiel A59 und die Astra Bridge

Ein aktuelles Thema bei uns in Langenfeld zeigt, warum das so wichtig ist:

Im Rahmen der dringend notwendigen Sanierung der A59 begrüßt ein Bürgermeisterkandidat ausdrücklich die Prüfung der sogenannten Astra Bridge – einer innovativen mobilen Brückenkonstruktion aus der Schweiz, die es ermöglichen könnte, eine Vollsperrung während der Bauarbeiten zu vermeiden.
Das klingt erst einmal gut – wer möchte nicht eine Lösung, bei der der Verkehr weiterläuft und die Bauzeit sich verkürzt?

Doch hier liegt der Knackpunkt:

Die Astra Bridge eignet sich vor allem für Belagserneuerungen oder Sanierungen der oberen Asphaltschichten. Sie ist konstruiert für Arbeiten, die relativ flach unter ihr stattfinden können. Bei der A59 ist jedoch aus den bisherigen öffentlichen Informationen bekannt, dass der Seitenstreifen und weitere Teile absacken. Das deutet stark darauf hin, dass mehr als nur eine neue Asphaltschicht nötig sein wird. Wenn Tragschicht oder gar der Unterbau erneuert werden müssen, sind tiefgreifende Erd- und Schichtarbeiten erforderlich – mit Baggern, Walzen und großem Materialumschlag. Dafür fehlt unter einer Astra Bridge schlicht der nötige Arbeitsraum.


Wo politische Verantwortung gefragt ist

Es ist völlig richtig, die Prüfung dieser Technologie durch Straßen.NRW zu befürworten.

Was jedoch problematisch ist: Wenn man diese Möglichkeit öffentlich hervorhebt, ohne zugleich auf die hohe Wahrscheinlichkeit hinzuweisen, dass sie für die konkrete Situation ungeeignet ist, vermittelt man ein Bild, das mit der Realität nicht übereinstimmen könnte.

Das ist kein Vorwurf mangelnder Absicht – wohl aber ein Hinweis auf fehlendes Erwartungsmanagement. Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, dass die Astra Bridge nur unter bestimmten baulichen Voraussetzungen eingesetzt werden kann. Wer diese Einschränkungen nicht benennt, riskiert, Hoffnungen zu wecken, die später enttäuscht werden.

Pflicht aller politisch Aktiven

Ehrliches Erwartungsmanagement ist keine Option, sondern Pflicht – für Ratsmitglieder, sachkundige Bürgerinnen und Bürger, Wahlkämpfer und insbesondere Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten. Politische Kommunikation sollte nicht nur Ideen präsentieren, sondern auch deren Realisierbarkeit und Risiken offenlegen. So entsteht Vertrauen – und genau das braucht Politik, um wirksam zu sein.

Mein Fazit: Mut zur ehrlichen Einordnung ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche. Denn am Ende zählt nicht der schnelle Applaus, sondern das nachhaltige Vertrauen in die eigene Arbeit.

© 2025 Sascha Vilz

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